Mittwoch, 19. Juni 2013

Die Hochzeit von William & Kate: Das Gesamtbild der Traumhochzeit

Verfasst am 30. April 2011 von gossipbunch ()

Es lief alles, wie am Schnürchen, von der ersten bis zur letzten Minute. Den Zuschauern in aller Welt ging es vielleicht einen Tick zu schnell, dafür mussten die Menschen, die vor Westminster Abbey schon seit Stunden und Tagen ausharrten, nicht lange auf ihr Braupaar warten. London lieferte ein optisch einwandfreies Bild, mit perfekt gepflegten Gartenanlagen und sauberen Straßen. Alles war hervorragend vorbereitet. Die Menschen verhielten sich sehr diszipliniert und es gab keine Unruhen. Die britische Polizei hielt sich dezent und doch präsent im Hintergrund.

Sogar das Wetter spielte in England an diesem besonderen Tag mit. Am frühen Morgen war es typisch neblig, aber als das frisch vermählte Traumpaar dann die Westminster Abbey verließ und im offenen Landauer durch London fuhr, strahlte auch die Sonne durch den bewölkten Himmel. Die Paradeallee säumten große britische Flaggen und auch die Menschen schwenkten fleißig kleine Fähnchen mit dem Bild des Brautpaares. Der Hydepark glich dem Woodstockfestival, dort wurde die Trauung live auf riesigen Leinwänden übertragen.

Unter den 1900 geladenen Gästen befanden sich 40 gekrönte Häupter aus aller Welt.
Westminster Abbey wirkte wie eine Freiluftkirche, durch die herrlich grünen Bäumchen, die den Gang bis zum Chor säumten. Eine ganz neue Variante, Blumenschmuck war dagegen rar gesät. Wie bekannt wurde, soll die Queen allerdings weniger Gefallen an den Bäumchen gefunden haben.

Statt Geschenken wollten Will und Kate zu ihrem Hochzeitstag Spenden, die den Wohltätigkeitsorganisationen zugute kommen sollen, für die beide aktiv sind. Eine lobenswerte Geste.

Der Dresscode hieß Kleid oder Kostüm und Kopfbedeckung bei den Damen. Allerdings durften es keine langen Roben sein, da die am Vormittag stattfand. Bei den Herren war der Morning Cut angesagt.

Daß 8000 Journalisten auf der Jagd nach der besten Story in der Stadt weilten, davon war kaum etwas zu spüren. Alles verlief sehr ruhig, wenn auch etwas schnell. Von verstaubter Steifigkeit konnte keine Rede sein – ganz im Gegenteil, die Gäste betraten die Kirche gutgelaunt und sichtlich gelassen. Irgendwie passte es so gar nicht zur sonst eher zurückhaltenden, distanzierten englischen Monarchie, gerade darum fiel diese Trauung herzerfrischend aus dem Rahmen.
William und Kate haben es schon mal geschafft, ihren Hochzeitstag, trotz strengen Protokolls, leichtfüßig und fröhlich zu gestalten. Das Paar selbst strahlt Jugendlichkeit aus und am liebsten würde man die beiden in die Arme nehmen, weil sie es verstehen, auch einen so offiziellen Event zu einem Fest für das Volk werden zu lassen, ohne dabei aufgesetzt zu wirken.




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